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Novelle
EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude
Nur Passiv- und
Fast-Nullenergie-Neubau ab 2020
Neufassung EU-Gebäuderichtlinie
Unsere Energieeinsparverordnung
(EnEV 2007) setzte
die EU-Gebäuderichtlinie von 2003 in Deutschland um. Die aktuelle
EnEV 2009 geht bereits einen Schritt weiter in Richtung
"energieeffiziente Gebäude". Im November 2009 haben sich die
Minister der EU-Länder nun auf eine novellierte Gebäuderichtlinie
geeinigt. Diese soll voraussichtlich noch in diesem Frühling von
Europäischen Parlament abgesegnet werden und ab Sommer in Kraft
treten. Wir haben für Sie einige Aspekte in einem Artikel
zusammengefasst. Auch finden Sie in EnEV-online den kompilierten
Text der Novelle, wie er im Dezember 2009 von der EU gebilligt
wurde.
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M. Tuschinski: Neufassung der
EU-Gebäuderichtlinie
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Text der EU-Gebäuderichtlinie 2010
(14.12.2009 - html)
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Text der EU-Gebäuderichtlinie 2010
(14.12.2009 - pdf)

EnEV 2009:
Auslegungen und Kommentare
zur Praxis
DIBt veröffentlicht 11 Staffel
Auslegungen zur EnEV
2009
Die neue EnEV 2009 ist am 1. Okt. 2009
bundesweit
in
Kraft getreten. Damit sie in den Bundesländern möglichst einheitlich
angewendet wird, hat die Fachkommission "Bautechnik" der
Bauministerkonferenz eine spezielle Arbeitsgruppe zur
EnEV eingerichtet. Diese beantwortet Anfragen die in den
Bundesländern eingehen. Diejenigen Fragen, die von allgemeinem
Interesse sind, veröffentlicht das DIBt,
nachdem die Mitglieder der Fachkommission die Entwürfe der
Arbeitsgruppe diskutiert und beschließt.
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DIBt: 11. Staffel der offiziellen EnEV-Auslegungen
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EnEV 2009: Fragen + Antworten
nach § finden
Beuth Verlag informiert umfassend zur EnEV 2009
EnEV-Kommentare online
Bieten Sie EnEV-Leistungen als
Berater, Planer oder
Aussteller von Nachweisen an? Nützliche Arbeitshilfen für Ihre
Praxis finden Sie auf der neuen
interaktiven Online-Plattform www.EnEV-Kommentare.de: audiovisuelle
Interviews mit Experten, Kommentare zur Verordnung, rechtliche Hintergründe erklärt, Begründungen, Bekanntmachungen, anschauliche Beispiele zur
Verordnung sowie Literaturhinweise.
EnEV-Kommentare.de hilft Ihnen, sich ein genaues Bild zu verschaffen
über die neue EnEV 2009 und ihren Auswirkungen in der Praxis. Sie
erhalten Informationen über die wichtigsten Neuerungen und bleiben
mit den regelmäßigen Aktualisierungen von EnEV-Kommentare.de jederzeit
auf dem neuesten Stand.
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Informieren Sie sich jetzt über den
Online-Service
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Beuth Verlag: Alle Infos und Normen zur EnEV 2009

EnEV 2009
Praxis: Was fragen Auftraggeber?
EnEV 2009 bei Änderungen im
Baubestand
Nachweis für
Flachdach-Sanierung
Ein Eigentümer berichtet:
Wir haben ein
bestehendes
Flachdach sanieren lassen, welches mehr als 20 Prozent (%) der
entsprechenden Fläche ausmacht und somit gemäß EnEV 2009 zu sanieren
ist. Nachdem wir jetzt einen Nachweis verlangen, dass die EnEV
eingehalten wurden, bekommen wir zur Antwort, dass bei der Sanierung
die EnEV lediglich vorgeben würde, dass eine WLG 35 mit 140
Millimeter (mm) Stärke genügen würde. Eine zusätzliche Berechnung
wäre nicht erforderlich. Wir sind jedoch der Meinung, dass eine
Berechnung erforderlich ist, weil bestimmte
Wärmedurchgangskoeffizienten eingehalten werden müssen und
schließlich jeder Dachaufbau anders ist.
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Antwort: EnEV-Nachweis für Flachdach-Sanierung
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Praxis-Dialog: Antworten nach EnEV-Themen finden
EnEV 2009 und EEWärmeGesetz
anwenden
Erneuerbare Energien Pflicht?
Sind erneuerbaren Energien für
ein neu
geplanten
Wohnhaus zwingend vorgeschrieben? Ein potentieller Bauherr fragt
uns: Wir haben die Absicht, ein Einfamilienhaus zu bauen. Um Energie
zu sparen, haben wir uns entschieden, das Haus nach den Kriterien
der KfW-Förderung zu bauen (www.kfw-foerderbank.de). Die Erfüllung
dieser Forderungen führt durch die Maßnahmen zur Wärmedämmung bei
den Wänden und Fenstern bereits zu erheblichen Energieeinsparungen.
Sind wir trotzdem gezwungen nach dem Wärmegesetz 2009 erneuerbare
Energie zu nutzen?
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Antwort: Erneuerbare Energien in Neubau nutzen
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Praxis-Dialog: Antworten nach EnEV-Themen finden

Nichtwohnbau:
Praxishilfen und Erfahrungen
Wienerberger: Gebäudehülle mit Poroton-Ziegeln T 8
Erster Energiespar-Supermarkt
Im November 2009 eröffnete in
Hannover der
deutschlandweit erste Supermarkt mit Niedrigenergiehaus-Niveau. Das
vorbildliche Konzept zeigt, welche Einsparpotenziale durch die
intelligente Kombination baulicher und anlagentechnischer Maßnahmen
in diesem Bausegment erschlossen werden können. Durch den Einsatz
innovativer Haustechnik und einer hochwärmedämmenden Gebäudehülle
aus Poroton-T 8 Ziegelmauerwerk sollen rund 35 Prozent weniger
Energiekosten benötigt werden als bei anderen Supermärkten in
herkömmlicher Bauweise. Dabei kann zu 100 Prozent auf fossile
Brennstoffe als Heizenergie verzichtet werden.
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Wienerberger-Presseinfo: Energiespar-Supermarkt
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Wienerberger-Praxishilfen: Download oder bestellen
IVPU: Kostenfreie Planungshilfe zur EnEV 2009
Steildach dämmen mit
Polyurethan
Über das Steildach können
Gebäude, die nicht
saniert
sind, sehr viel Wärme verlieren. Hinzu kommt: Die geltende EnEV 2009
schreibt höhere Anforderungen für die Dachdämmung im Neubau und in
der Sanierung vor. Die Planungshilfe Steildach des
Industrieverbandes Polyurethan-Hartschaum e. V. (IVPU) bietet
Fachleuten Hilfestellung für die konkrete Praxis: Steildach-Anforderungen gemäß EnEV 2009, Konstruktionsbeispiele für den Neubau, Gängige Lösungen für die Bestandssanierung,
sommerlicher Wärmeschutz praktisch gewährleisten, Wirtschaftlichkeit von Polyurethan-Dämmsystemen im Vergleich mit anderen Steildach-Dämmungen.
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Download: Steildach
dämmen mit Polyurethan
(pdf)
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IVPU-Planungshilfen als Download oder
bestellen
Interpane: Fusionopolis, Singapur
Eine vertikale Stadt aus Glas
Die neue Adresse für
Zukunftstechnologien und
futuristischen Lifestyle sind die drei Türme des „Fusionopolis“ in
Singapur. Auf bis zu 24 Etagen und 120.000 Quadratmetern entwarf der
japanische Stararchitekt Dr. Kisho Kurokawa eine so genannte „layered
city“: Arbeitsplätze, offene Dachgärten, Einzelhandel, Behörden,
Appartements, Restaurants und ein Fitnessstudio mit Dachpool. Eine
besonders vielfältige Glasfassade sorgt wahlweise für Sonnen- und
Blickschutz oder punktet mit besonderem Design. Je nach Anforderung
des jeweiligen Gebäudeteils kommen mehr als 40.000 Quadratmeter
ipasol Sonnenschutzglas zum Einsatz – mit Siebdruck individuell
gestaltet oder auf grauem Substrat: Glasarchitektur mit kreativer
Optik und gezielt angewandter Multifunktion.
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Interpane: Eine
vertikale Stadt aus Glas
(pdf)
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Interpane-Praxishilfen:
Download oder bestellen

Wohngebäude:
Antworten auf EnEV-Praxisfragen
Das
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG parallel zur EnEV 2009 anwenden und
fortschreiben - Seit Anfang des Jahres 2009 verpflichtet das
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) bundesweit die Bauherren von
Neubauten den Wärmebedarf im Gebäude zum Heizen, Warmwassererwärmen oder Kühlen
teilweise aus erneuerbare Energien zu decken. Welche Konsequenzen hat es für
Bauherren, die das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG 2009
berücksichtigen müssen? Was sollten die beauftragten Fachleute beachten, wenn
sie das EEWärmeG parallel zur geltenden Energieeinsparverordnung EnEV 2009
anwenden? Welche Missverständnisse könnten entstehen? Wie solle das EEWärmeG
weiter fortgeschrieben werden?
11. Staffel der EnEV-Auslegungen veröffentlicht:
Die EnEV 2009 ist am 1. Oktober 2009 bundesweit in Kraft getreten. Damit sie
in den Bundesländern möglichst einheitlich angewendet wird, hat die
Fachkommission "Bautechnik" der Bauministerkonferenz bereits 2002 eine spezielle
Arbeitsgruppe zur EnEV eingerichtet. Diese Arbeitsgruppe beantwortet die
Anfragen die in den Bundesländern eingehen. Die Fragen, die von allgemeinem
Interesse sind werden als offizielle Auslegungen veröffentlicht, nachdem die
Mitglieder der Fachkommission die Entwürfe der Arbeitsgruppe jeweils diskutiert
und beschließt.
Nachweis Dachausbau in Mehrfamilienwohnhaus - Ein Diplom-Bauingenieur
hat den Auftrag erhalten für den geplanten Ausbau des Dachgeschosses eines
bestehenden Mehrfamilien-Wohnhauses den Nachweis gemäß der geltenden EnEV 2009
zu führen. Das Wohnhaus umfasst noch zwei weitere Wohnetagen sowie ein
Kellergeschoss. Das ausgebaute Dachgeschoss soll neue Gaupen und Fenster
erhalten. Im Zuge dieses Ausbaus sollen auch alle erforderlichen Dämm-Maßnahmen
ausgeführt werden. Der Bauingenieur fragt uns ob er den Nachweis für das
Dachgeschoss mit dem umbauten Raum des Dachgeschosses und den umhüllenden
Flächen des Dachgeschosses führen muss.
Einzelraumthermostate Pflicht bei Raumheizung in Wohnhaus durch Wärmepumpe mit
Außenfühler - Unsere Fragesteller sind die Eigentümer und Bewohner einer
Doppelhaushälfte (DHH), die im gesamten Erdgeschoss (EG) und Obergeschoss (OG)
mit Fußbodenheizung ausgestattet ist. Sie nutzen für die Heizung eine
Erdwärmepumpe mit Außenfühlern. Zur Heizungs-Regelung der Wohnräume befindet
sich im EG und OG jeweils ein Verteilerkasten. Ein Lufttemperatur-Fühler ist
zwar außen vorhanden, jedoch innen ist im ganzen Haus ist kein einziger
Temperatur-Fühler angebracht. Die Bauabnahme steht bevor und unsere Fragesteller
sind verunsichert über die unterschiedlichen Aussagen des Installateurs. Sie
fragen uns ob sie - gemäß der geltenden Energieeinspar-Verordnung (EnEV) - in
den einzelnen Räumen für die Heizung jeweils automatische Regelungen einbauen
müssten.
Heizungsanlage im Wohnbestand erneuern: Verpflichtende Fristen
und Termine - Ein
Eigentümer hat vor zwei Jahren in einem Wohnhaus Baujahr
1958 die 1964 eingebaute Heizungsanlage trotz guter
Messergebnisse durch eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Der
Bruder des Eigentümers, der sich finanziell beteiligen musste,
bezweifelt nun, ob die alte Heizung hätte erneuert werden
müssen. Stimmt es, dass seit dem 1. Januar 2009 der Eigentümer
die alte Heizungsanlage nicht mehr hätte betreiben dürfen?
Welches Gesetz oder Verordnung schreibt dieses vor?

Praxishilfen als Download
oder bestellen
Wärmegesetz 2009:
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz
M. Tuschinski: Kurzinfo zum
Wärmegesetz 2009
EnEV 2009: Energieausweis +
Energieeinsparverordnung
M. Tuschinski: INFO-Set zur EnEV 2009 Praxis
Beuth Verlag:
Alle Infos rund um die EnEV - Praxishilfen
DETAIL: Energieeffiziente Architektur und EnEV 2009
Haufe: Energieausweis und EnEV für Immobilienverwalter
Verlag Ernst & Sohn:
Energieeffizienz - Fachpublikationen
Architektur:
beraten, planen, berechnen und bauen
Wienerberger: Ziegelmauerwerk
- Broschüren + Software
Interpane: Glasbau -
Publikationen und Praxishilfen
IVPU: Energieeffizienz -
Publikationen und Praxishilfen
GGM: Wärmeschutz - Publikationen und Online-Dialog
FPX: Wärmeschutz -
Publikationen und Online-Dialog
Anlagentechnik: heizen, lüften und klimatisieren
VFW: Wohnungslüftung
- Informationen und Praxishilfen
LUNOS: Wohnungslüftung
- Praxishilfen und Newsletter

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Nichtwohnbau: Dialog EnEV-Praxis
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neu:
Neues Schulgebäude: Nachweis nach EnEV 2009 und nach EEWärmegesetz führen -
Der Einsatz regenerativer Energien (Solarenergie, Biogas, usw.) ist in diesem
Fall unwirtschaftlich bzw. nicht möglich. Zur Erfüllung der Anforderungen des
EEWärmeG wird über den Einsatz von Lüftungsanlagen mit WRG in Einzelzonen sowie
einer zusätzlichen Luft-Wärme-Pumpe zum Brennwertkessel nachgedacht. Laut
Wärmegesetz müssen 50 % des Wärmeenergiebedarfs durch Umweltwärme gedeckt sein.
Wie ist der Heizwärmebedarf im Sinne des Wärmegesetzes definiert (nach EnEV,
Heizlastermittlung)? Wie kann der 50-prozentige Anteil aus Luftwärmepumpe und
Wärmerückgewinnung nachgewiesen werden?
EnEV-Nachweis und Energieausweis für neu geplante Bäckerei ausstellen -
Ein Diplom-Bauingenieur hat den Auftrag erhalten für das Gebäude einer Bäckerei
einen Energieausweis gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009)
auszustellen. Der Fachmann wird einen Energieausweis auf der Grundlage des
Energiebedarfsausweises erstellen. Das Industriegebäude (Bäckerei) soll mit der
Abwärme aus der Produktion beheizt werden, die in der Produktionshalle entsteht.
Ob diese Beheizung vollständig oder nur teilweise erfolgt muss noch geklärt
werden. Wie kann der Fachmann vorgehen, wenn er den EnEV-Nachweis für dieses
Produktionsgebäude erstellt?
EnEV-Nachweis und Energieausweis für saniertes Schulgebäudes mit Anschluss an
Fern- und Nahwärme - Ein Ingenieurbüro plant die energetische Sanierung
eines bestehenden Schulgebäudes. Die Dämmung der Außenwände, des Daches, die
Fenster, usw. sollen dermaßen nachgerüstet werden, dass das Schulgebäude den
Anforderungen an Neubauten nach der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 erfüllt.
Die Heizungsanlage ist jedoch eine Fernheizung - Niedrigtemperatur (NT)-Kessel
mit Gas, die 2001 teilweise erneuert wurde. Diese Anlage beheizt auch weitere 15
Gebäude. Zusätzlich ist im Schulgebäude auch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit
angeschlossen. Der Fachmann bittet uns um die Meinung eines Experten zu der
Frage wie er den Primärenergiebedarf in diesem Fall mit der Fernheizung und dem
BHKW (für ca. 15 Gebäude dimensioniert) ermittelt soll, für den EnEV-Nachweis,
bzw. für den Energieausweis nach EnEV 2009.
Anforderungen und EnEV-Nachweis für Schulcontainer - Ein Bauingenieur
hat den Auftrag erhalten die Aufstellung von Schulcontainern zu planen und ggf.
gemäß Energieeinsparverordnung EnEV 2009 nachzuweisen. Die für zwei Jahre
angemieteten Container sollen für Schulunterrichtszwecke genutzt werden. Dafür
werden sie in verschiedenen Bundesländern aufgestellt - zum Teil als
Einzelcontainer, aber auch im Verbund mit bis zu 20 Containern. Dem Bauingenieur
ist nicht klar, ob die Container einzeln oder im Verbund - also projektbezogen -
eine jeweilige EnEV-Berechnung benötigen, oder ob sie überhaupt keine Berechnung
benötigen. Er bittet uns um die Meinung eines EnEV-Experten.
Krankenhauserweiterung planen und nachweisen - Wärmeschutz der Bauteile
im Untergeschoss des neuen Bettenhauses mit beheizten und nichtbeheizten
Bereichen nach EnEV2009 gewährleisten. Das Bettenhaus aus Stahlbeton umfasst im
Untergeschoss Lager-, Technik- und Aufenthaltsräume und zwei Treppenhäuser. Die
Außenwände sind mit Perimeterdämmung ausgestattet. Die Berücksichtigung der
Bodenflächen und der Zwischenwände zu den nichtbeheizten Bereichen hat sich als
Problem erwiesen. Können die von der EnEV 2009 geforderten Höchstwerte der
mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten der Bauteile im Untergeschoss ohne
Zusatzdämmung erreicht werden?
Energieausweis für Berufsbildungszentrum erstellen - Ausstellung
bedarfsorientierter Energieausweise für eine Bildungseinrichtung, die sich über
mehrere Gebäude erstreckt. Das Ensemble des Berufsbildungszentrums besteht aus
insgesamt vier Gebäuden: ein Wohnheim, zwei Schulgebäude und ein Foyergebäude.
Alle Gebäude werden über eine zentrale Anlage mit Heizung und Warmwasser
versorgt. Das Foyergebäude dient der Erschließung der beiden baulich voneinander
getrennten Schulgebäude. Es dient quasi als Verbindungsbau. Ist das gemeinsame
Foyergebäude als gesondertes Gebäude zu bewerten und erhält somit einen eigenen
Energieausweis? Wie ist die gemeinsame Wärmeversorgung zu werten?
Mindestwärmeschutz
der Zwischenwände in neu geplantem Supermarkt gewährleisten - Ein
Architekt plant einen neuen Supermarkt und führt die erforderlichen Nachweise
gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) durch. Der Supermarkt umfasst normal
beheizte Verkaufsräume und niedrig beheizte Lagerräume. Wie ist der
Mindestwärmeschutz definiert? Auf welche anerkannten Regeln der Technik bezieht
sich die EnEV 2009? Welche Temperaturdifferenz ist unter „wesentlich niedrig“ zu
verstehen? Welche Wände müssen den Mindestwärmeschutz einhalten? Müssen die
Trennwände zwischen den Verkaufsräumen und den Lagerräumen sowie zu den
unbeheizten Räumen und gegen die Außenluft die Anforderungen zum
Mindestwärmeschutz einhalten?
Stromverbrauch im Verbrauchausweis für Berufsbildungs-Zentrum berücksichtigen
- Der Auftraggeber hat dem Aussteller die Daten für den Verbrauch an
elektrischem Strom und Gas vorgelegt. Im Lehrbetrieb des Berufsbildungszentrums
demonstrieren die Dozenten jedoch auch den praxisnahen Gebrauch von
verschiedenen Maschinen und Geräten. Bei diesen Vorführungen verbrauchen diese
Maschinen und Geräte jedoch Strom und tragen damit zum Gesamtstromverbrauch des
Gebäudes bei. Der Fachmann fragt uns, ob er den Stromverbrauch dieser Maschinen
und Geräte bei der Erstellung des Verbrauchsausweises aus dem Gesamtverbrauch
herausrechnen muss.
Energieausweis Nichtwohnbau: Kühlenergiebedarf bei moderater
Kühlung mit Betonkernaktivierung berechnen - Den
Primärenergiebedarf für das Kühlsystem und die Kühlfunktion der
raumlufttechnischen Anlage muss der Fachmann nur dann
bilanzieren, “wenn für das Gebäude oder eine Gebäudezone für den
Kühlfall der Einsatz von Kühltechnik und eine durchschnittliche
Nutzungsdauer für Gebäudekühlung auf Raum-Solltemperatur von
mehr als zwei Monaten pro Jahr und mehr als zwei Stunden pro Tag
vorgesehen sind”. Kann man aus diesen Anforderungen der EnEV
2009 schließen, dass bei einer moderaten Kühlung auf 26°C - zum
Beispiel mit einer Betonkernaktivierung – der Fachmann den
Kältebedarf der entsprechenden Zone nicht in der Bilanzierung
gemäß EnEV berücksichtigen muss?
Umbau eines Bestandsgebäudes zu einer Schule: Flachdach gemäß EnEV 2007 sanieren
- Ein Architekt hat die Anfrage eines Eigentümers erhalten. Ein Bestandsgebäude
soll saniert und als Schule umgenutzt werden. Das Flachdach soll teilweise mit
Sanierungsbahnen ausgebessert werden und - mit Gehwegplatten neu belegt - den
künftigen Schülern als Pausenhof dienen. Wie sollte der Architekt bei den
vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung
(EnEV 2007) beachten?
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