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EnEV-online: EnEV 2009 in der Praxis

> EnEV-Newsletter aktuell: EnEV 2009 Praxis
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Novelle EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude
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     - EnEV 2009: Auslegungen und Kommentare _
     - EnEV 2009 Praxis: Was fragen Auftraggeber? _
     - Nichtwohnbau: Praxishilfen und Erfahrungen _

> Novelle EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude

EU-Richtlinie: Gesamtenergieeffizienz von GebäudenNur Passiv- und Fast-Nullenergie-Neubau ab 2020
Neufassung EU-Gebäuderichtlinie
Unsere Energieeinsparverordnung (EnEV 2007)_ setzte die EU-Gebäuderichtlinie von 2003 in Deutschland um. Die aktuelle EnEV 2009 geht bereits einen Schritt weiter in Richtung "energieeffiziente Gebäude". Im November 2009 haben sich die Minister der EU-Länder nun auf eine novellierte Gebäuderichtlinie geeinigt. Diese soll voraussichtlich noch in diesem Frühling von Europäischen Parlament abgesegnet werden und ab Sommer in Kraft treten. Wir haben für Sie einige Aspekte in einem Artikel zusammengefasst. Auch finden Sie in EnEV-online den kompilierten Text der Novelle, wie er im Dezember 2009 von der EU gebilligt wurde.
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M. Tuschinski: Neufassung der EU-Gebäuderichtlinie
| Text der EU-Gebäuderichtlinie 2010 (14.12.2009 - html)
| Text der EU-Gebäuderichtlinie 2010 (14.12.2009 - pdf)

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> EnEV 2009: Auslegungen und Kommentare zur Praxis

DIBt: 11. Staffel der EnEV-Auslegungen veröffentlichtDIBt veröffentlicht 11 Staffel
Auslegungen zur EnEV 2009
Die neue EnEV 2009 ist am 1. Okt. 2009 _ bundesweit in Kraft getreten. Damit sie in den Bundesländern möglichst einheitlich angewendet wird, hat die Fachkommission "Bautechnik" der Bauministerkonferenz eine spezielle Arbeitsgruppe zur EnEV eingerichtet. Diese beantwortet Anfragen die in den Bundesländern eingehen. Diejenigen Fragen, die von allgemeinem Interesse sind, veröffentlicht das DIBt, nachdem die Mitglieder der Fachkommission die Entwürfe der Arbeitsgruppe diskutiert und beschließt.
| DIBt: 11. Staffel der offiziellen EnEV-Auslegungen
| EnEV 2009: Fragen + Antworten nach § finden

Beuth-Verlag: EnEV-Kommentare onlineBeuth Verlag informiert umfassend zur EnEV 2009
EnEV-Kommentare online
Bieten Sie EnEV-Leistungen als Berater,_ Planer oder Aussteller von Nachweisen an? Nützliche Arbeitshilfen für Ihre Praxis finden Sie auf der neuen interaktiven Online-Plattform www.EnEV-Kommentare.de: audiovisuelle Interviews mit Experten, Kommentare zur Verordnung, rechtliche Hintergründe erklärt, Begründungen, Bekanntmachungen, anschauliche Beispiele zur Verordnung sowie Literaturhinweise. EnEV-Kommentare.de hilft Ihnen, sich ein genaues Bild zu verschaffen über die neue EnEV 2009 und ihren Auswirkungen in der Praxis. Sie erhalten Informationen über die wichtigsten Neuerungen und bleiben mit den regelmäßigen Aktualisierungen von EnEV-Kommentare.de jederzeit auf dem neuesten Stand.
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Informieren Sie sich jetzt über den Online-Service
| Beuth Verlag: Alle Infos und Normen zur EnEV 2009

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> EnEV 2009 Praxis: Was fragen Auftraggeber?

EnEV-Nachweis für Flachdach-SanierungEnEV 2009 bei Änderungen im Baubestand
Nachweis für Flachdach-Sanierung
Ein Eigentümer berichtet: Wir haben ein _ bestehendes Flachdach sanieren lassen, welches mehr als 20 Prozent (%) der entsprechenden Fläche ausmacht und somit gemäß EnEV 2009 zu sanieren ist. Nachdem wir jetzt einen Nachweis verlangen, dass die EnEV eingehalten wurden, bekommen wir zur Antwort, dass bei der Sanierung die EnEV lediglich vorgeben würde, dass eine WLG 35 mit 140 Millimeter (mm) Stärke genügen würde. Eine zusätzliche Berechnung wäre nicht erforderlich. Wir sind jedoch der Meinung, dass eine Berechnung erforderlich ist, weil bestimmte Wärmedurchgangskoeffizienten eingehalten werden müssen und schließlich jeder Dachaufbau anders ist.
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Antwort: EnEV-Nachweis für Flachdach-Sanierung
| Praxis-Dialog: Antworten nach EnEV-Themen finden

Neubau: Sind erneuerbaren Energien vorgeschrieben?EnEV 2009 und EEWärmeGesetz anwenden
Erneuerbare Energien Pflicht?
Sind erneuerbaren Energien für ein neu _ geplanten  Wohnhaus zwingend vorgeschrieben? Ein potentieller Bauherr fragt uns: Wir haben die Absicht, ein Einfamilienhaus zu bauen. Um Energie zu sparen, haben wir uns entschieden, das Haus nach den Kriterien der KfW-Förderung zu bauen (www.kfw-foerderbank.de). Die Erfüllung dieser Forderungen führt durch die Maßnahmen zur Wärmedämmung bei den Wänden und Fenstern bereits zu erheblichen Energieeinsparungen. Sind wir trotzdem gezwungen nach dem Wärmegesetz 2009 erneuerbare Energie zu nutzen?
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Antwort: Erneuerbare Energien in Neubau nutzen
| Praxis-Dialog: Antworten nach EnEV-Themen finden

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> Nichtwohnbau: Praxishilfen und Erfahrungen

Wienerberger: Bundesweit erster Energiespar-SupermarktWienerberger: Gebäudehülle mit Poroton-Ziegeln T 8
Erster Energiespar-Supermarkt
Im November 2009 eröffnete in Hannover der _ deutschlandweit erste Supermarkt mit Niedrigenergiehaus-Niveau. Das vorbildliche Konzept zeigt, welche Einsparpotenziale durch die intelligente Kombination baulicher und anlagentechnischer Maßnahmen in diesem Bausegment erschlossen werden können. Durch den Einsatz innovativer Haustechnik und einer hochwärmedämmenden Gebäudehülle aus Poroton-T 8 Ziegelmauerwerk sollen rund 35 Prozent weniger Energiekosten benötigt werden als bei anderen Supermärkten in herkömmlicher Bauweise. Dabei kann zu 100 Prozent auf fossile Brennstoffe als Heizenergie verzichtet werden.
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Wienerberger-Presseinfo: Energiespar-Supermarkt
| Wienerberger-Praxishilfen: Download oder bestellen

IVPU: Aktualisierte Planungshilfe - Steildach dämmen mit PURIVPU: Kostenfreie Planungshilfe zur EnEV 2009
Steildach dämmen mit Polyurethan
Über das Steildach können Gebäude, die nicht_ saniert sind, sehr viel Wärme verlieren. Hinzu kommt: Die geltende EnEV 2009 schreibt höhere Anforderungen für die Dachdämmung im Neubau und in der Sanierung vor. Die Planungshilfe Steildach des Industrieverbandes Polyurethan-Hartschaum e. V. (IVPU) bietet Fachleuten Hilfestellung für die konkrete Praxis: Steildach-Anforderungen gemäß EnEV 2009, Konstruktionsbeispiele für den Neubau, Gängige Lösungen für die Bestandssanierung, sommerlicher Wärmeschutz praktisch gewährleisten, Wirtschaftlichkeit von Polyurethan-Dämmsystemen im Vergleich mit anderen Steildach-Dämmungen.
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Download: Steildach dämmen mit Polyurethan (pdf)
| IVPU-Planungshilfen als Download oder bestellen

Interpane: Fusionopolis, Singapur - Eine vertikale Stadt aus GlasInterpane: Fusionopolis, Singapur
Eine vertikale Stadt aus Glas
Die neue Adresse für Zukunftstechnologien und_ futuristischen Lifestyle sind die drei Türme des „Fusionopolis“ in Singapur. Auf bis zu 24 Etagen und 120.000 Quadratmetern entwarf der japanische Stararchitekt Dr. Kisho Kurokawa eine so genannte „layered city“: Arbeitsplätze, offene Dachgärten, Einzelhandel, Behörden, Appartements, Restaurants und ein Fitnessstudio mit Dachpool. Eine besonders vielfältige Glasfassade sorgt wahlweise für Sonnen- und Blickschutz oder punktet mit besonderem Design. Je nach Anforderung des jeweiligen Gebäudeteils kommen mehr als 40.000 Quadratmeter ipasol Sonnenschutzglas zum Einsatz – mit Siebdruck individuell gestaltet oder auf grauem Substrat: Glasarchitektur mit kreativer Optik und gezielt angewandter Multifunktion.
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Interpane: Eine vertikale Stadt aus Glas (pdf)
| Interpane-Praxishilfen: Download oder bestellen

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> Wohngebäude: Antworten auf EnEV-Praxisfragen

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG parallel zur EnEV 2009 anwenden und fortschreiben - Seit Anfang des Jahres 2009 verpflichtet das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) bundesweit die Bauherren von Neubauten den Wärmebedarf im Gebäude zum Heizen, Warmwassererwärmen oder Kühlen teilweise aus erneuerbare Energien zu decken. Welche Konsequenzen hat es für Bauherren, die das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG 2009 berücksichtigen müssen? Was sollten die beauftragten Fachleute beachten, wenn sie das EEWärmeG parallel zur geltenden Energieeinsparverordnung EnEV 2009 anwenden? Welche Missverständnisse könnten entstehen? Wie solle das EEWärmeG weiter fortgeschrieben werden?

11. Staffel der EnEV-Auslegungen veröffentlicht: Die EnEV 2009 ist am 1. Oktober 2009 bundesweit in Kraft getreten. Damit sie in den Bundesländern möglichst einheitlich angewendet wird, hat die Fachkommission "Bautechnik" der Bauministerkonferenz bereits 2002 eine spezielle Arbeitsgruppe zur EnEV eingerichtet. Diese Arbeitsgruppe beantwortet die Anfragen die in den Bundesländern eingehen. Die Fragen, die von allgemeinem Interesse sind werden als offizielle Auslegungen veröffentlicht, nachdem die Mitglieder der Fachkommission die Entwürfe der Arbeitsgruppe jeweils diskutiert und beschließt.

Nachweis Dachausbau in Mehrfamilienwohnhaus - Ein Diplom-Bauingenieur hat den Auftrag erhalten für den geplanten Ausbau des Dachgeschosses eines bestehenden Mehrfamilien-Wohnhauses den Nachweis gemäß der geltenden EnEV 2009 zu führen. Das Wohnhaus umfasst noch zwei weitere Wohnetagen sowie ein Kellergeschoss. Das ausgebaute Dachgeschoss soll neue Gaupen und Fenster erhalten. Im Zuge dieses Ausbaus sollen auch alle erforderlichen Dämm-Maßnahmen ausgeführt werden. Der Bauingenieur fragt uns ob er den Nachweis für das Dachgeschoss mit dem umbauten Raum des Dachgeschosses und den umhüllenden Flächen des Dachgeschosses führen muss.

Einzelraumthermostate Pflicht bei Raumheizung in Wohnhaus durch Wärmepumpe mit Außenfühler - Unsere Fragesteller sind die Eigentümer und Bewohner einer Doppelhaushälfte (DHH), die im gesamten Erdgeschoss (EG) und Obergeschoss (OG) mit Fußbodenheizung ausgestattet ist. Sie nutzen für die Heizung eine Erdwärmepumpe mit Außenfühlern. Zur Heizungs-Regelung der Wohnräume befindet sich im EG und OG jeweils ein Verteilerkasten. Ein Lufttemperatur-Fühler ist zwar außen vorhanden, jedoch innen ist im ganzen Haus ist kein einziger Temperatur-Fühler angebracht. Die Bauabnahme steht bevor und unsere Fragesteller sind verunsichert über die unterschiedlichen Aussagen des Installateurs. Sie fragen uns ob sie - gemäß der geltenden Energieeinspar-Verordnung (EnEV) - in den einzelnen Räumen für die Heizung jeweils automatische Regelungen einbauen müssten.

Heizungsanlage im Wohnbestand erneuern: Verpflichtende Fristen und Termine - Ein Eigentümer hat vor zwei Jahren in einem Wohnhaus Baujahr 1958 die 1964 eingebaute Heizungsanlage trotz guter Messergebnisse durch eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Der Bruder des Eigentümers, der sich finanziell beteiligen musste, bezweifelt nun, ob die alte Heizung hätte erneuert werden müssen. Stimmt es, dass seit dem 1. Januar 2009 der Eigentümer die alte Heizungsanlage nicht mehr hätte betreiben dürfen? Welches Gesetz oder Verordnung schreibt dieses vor?

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Praxishilfen als Download oder bestellen

- Wärmegesetz 2009: Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz
> M. Tuschinski: Kurzinfo zum Wärmegesetz 2009

- EnEV 2009: Energieausweis + Energieeinsparverordnung
> M. Tuschinski: INFO-Set zur EnEV 2009 Praxis
>
Beuth Verlag: Alle Infos rund um die EnEV - Praxishilfen
> DETAIL: Energieeffiziente Architektur und EnEV 2009
> Haufe: Energieausweis und EnEV für Immobilienverwalter
> Verlag Ernst & Sohn: Energieeffizienz - Fachpublikationen

- Architektur: beraten, planen, berechnen und bauen
> Wienerberger: Ziegelmauerwerk - Broschüren + Software
>
Interpane: Glasbau - Publikationen und Praxishilfen
>
IVPU: Energieeffizienz - Publikationen und Praxishilfen
>
GGM: Wärmeschutz - Publikationen und Online-Dialog
>
FPX: Wärmeschutz - Publikationen und Online-Dialog

- Anlagentechnik: heizen, lüften und klimatisieren
> VFW: Wohnungslüftung - Informationen und Praxishilfen
> LUNOS: Wohnungslüftung - Praxishilfen und Newsletter

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+  EnEV 2009 Praxishilfen .
| Merkblatt: Energie-Nachweise (pdf)
| Kurzinfo: Wärmegesetz 2009 (pdf)
| Checkliste: Welche EnEV-Fassung gilt?
| EnEV 2009: Änderungen kurz erklärt
| EnEV 2009: Volltext und Praxis-Dialog
| neu: Übersicht / Sitemap EnEV-online

+  Energieausweis Software

Energieausweis Software: BKI ENERGIEplaner 8

BKI ENERGIEplaner: Nachweise, Energieausweise - alle Gebäude

Energieausweis Software: Energieausweis leicht gemacht!

EnEV leicht gemacht, für Wohngebäude, Weka Media

Energieausweis Software: EnEV und Energieausweis

EnEV und Energieausweis Wohngebäude, Beuth Verlag

Energieausweis Software: EnEV Planungs-Programm

EnEV und  Energieausweis für alle Gebäude, Wienerberger

Energieausweis Software: EnEV Wärme & Dampf

Energieausweis und EnEV
für alle Gebäude, Rowa-Soft

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+  Publikationen und Arbeitshilfen

Beuth Verlag: Publikationen und Praxishilfen

Alle Infos und Normen rund um die EnEV: Beuth

DETAIL: Energieeffiziente Architektur und EnEV 2009

Energieeffiziente Architektur und
EnEV 2009

Verlag Ernst & Sohn, Berlin

Energieeffiziente Gebäude: Ernst & Sohn Verlag

Haufe-Lexware: Energieausweis und EnEV - Praxishilfen für Immobilienverwalter

Praxishilfen für Immobilienverwalter Haufe Lexware

Wienerberger: Ziegelmauerwerk

Ziegelmauerwerk: Wienerberger-
Praxishilfen

.IVPU: Energieeffizienz mit PUR/PIR-Wärmedämmung

Energieeffizienz
mit PUR / PIR-Wärmedämmung

Interpane: Broschüren + Praxishilfen

Energieeffizienter Glasbau: Interpane-
Praxishilfen

GGM: Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V.

Wärmeschutz und Wärmedämmung: GGM-Praxishilfen

FPX: Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumschoff

Wärmeschutz und Wärmedämmung: FPX-Praxishilfen

 VFW-Fachinfo: Wohnungslüftung

LUNOS-Wohnungslüftung: Fachinformationen und Praxishilfen .

LUNOS:
Praxishilfen Wohnungslüftung

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+ Nichtwohnbau: Dialog EnEV-Praxis

neu: Neues Schulgebäude: Nachweis nach EnEV 2009 und nach EEWärmegesetz führen - Der Einsatz regenerativer Energien (Solarenergie, Biogas, usw.) ist in diesem Fall unwirtschaftlich bzw. nicht möglich. Zur Erfüllung der Anforderungen des EEWärmeG wird über den Einsatz von Lüftungsanlagen mit WRG in Einzelzonen sowie einer zusätzlichen Luft-Wärme-Pumpe zum Brennwertkessel nachgedacht. Laut Wärmegesetz müssen 50 % des Wärmeenergiebedarfs durch Umweltwärme gedeckt sein. Wie ist der Heizwärmebedarf im Sinne des Wärmegesetzes definiert (nach EnEV, Heizlastermittlung)? Wie kann der 50-prozentige Anteil aus Luftwärmepumpe und Wärmerückgewinnung nachgewiesen werden?

EnEV-Nachweis und Energieausweis für neu geplante Bäckerei ausstellen - Ein Diplom-Bauingenieur hat den Auftrag erhalten für das Gebäude einer Bäckerei einen Energieausweis gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) auszustellen. Der Fachmann wird einen Energieausweis auf der Grundlage des Energiebedarfsausweises erstellen. Das Industriegebäude (Bäckerei) soll mit der Abwärme aus der Produktion beheizt werden, die in der Produktionshalle entsteht. Ob diese Beheizung vollständig oder nur teilweise erfolgt muss noch geklärt werden. Wie kann der Fachmann vorgehen, wenn er den EnEV-Nachweis für dieses Produktionsgebäude erstellt?

EnEV-Nachweis und Energieausweis für saniertes Schulgebäudes mit Anschluss an Fern- und Nahwärme - Ein Ingenieurbüro plant die energetische Sanierung eines bestehenden Schulgebäudes. Die Dämmung der Außenwände, des Daches, die Fenster, usw. sollen dermaßen nachgerüstet werden, dass das Schulgebäude den Anforderungen an Neubauten nach der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 erfüllt. Die Heizungsanlage ist jedoch eine Fernheizung - Niedrigtemperatur (NT)-Kessel mit Gas, die 2001 teilweise erneuert wurde. Diese Anlage beheizt auch weitere 15 Gebäude. Zusätzlich ist im Schulgebäude auch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit angeschlossen. Der Fachmann bittet uns um die Meinung eines Experten zu der Frage wie er den Primärenergiebedarf in diesem Fall mit der Fernheizung und dem BHKW (für ca. 15 Gebäude dimensioniert) ermittelt soll, für den EnEV-Nachweis, bzw. für den Energieausweis nach EnEV 2009.

Anforderungen und EnEV-Nachweis für Schulcontainer - Ein Bauingenieur hat den Auftrag erhalten die Aufstellung von Schulcontainern zu planen und ggf. gemäß Energieeinsparverordnung EnEV 2009 nachzuweisen. Die für zwei Jahre angemieteten Container sollen für Schulunterrichtszwecke genutzt werden. Dafür werden sie in verschiedenen Bundesländern aufgestellt - zum Teil als Einzelcontainer, aber auch im Verbund mit bis zu 20 Containern. Dem Bauingenieur ist nicht klar, ob die Container einzeln oder im Verbund - also projektbezogen - eine jeweilige EnEV-Berechnung benötigen, oder ob sie überhaupt keine Berechnung benötigen. Er bittet uns um die Meinung eines EnEV-Experten.

Krankenhauserweiterung planen und nachweisen - Wärmeschutz der Bauteile im Untergeschoss des neuen Bettenhauses mit beheizten und nichtbeheizten Bereichen nach EnEV2009 gewährleisten. Das Bettenhaus aus Stahlbeton umfasst im Untergeschoss Lager-, Technik- und Aufenthaltsräume und zwei Treppenhäuser. Die Außenwände sind mit Perimeterdämmung ausgestattet. Die Berücksichtigung der Bodenflächen und der Zwischenwände zu den nichtbeheizten Bereichen hat sich als Problem erwiesen. Können die von der EnEV 2009 geforderten Höchstwerte der mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten der Bauteile im Untergeschoss ohne Zusatzdämmung erreicht werden?

Energieausweis für Berufsbildungszentrum erstellen - Ausstellung bedarfsorientierter Energieausweise für eine Bildungseinrichtung, die sich über mehrere Gebäude erstreckt. Das Ensemble des Berufsbildungszentrums besteht aus insgesamt vier Gebäuden: ein Wohnheim, zwei Schulgebäude und ein Foyergebäude. Alle Gebäude werden über eine zentrale Anlage mit Heizung und Warmwasser versorgt. Das Foyergebäude dient der Erschließung der beiden baulich voneinander getrennten Schulgebäude. Es dient quasi als Verbindungsbau. Ist das gemeinsame Foyergebäude als gesondertes Gebäude zu bewerten und erhält somit einen eigenen Energieausweis? Wie ist die gemeinsame Wärmeversorgung zu werten?

Mindestwärmeschutz der Zwischenwände in neu geplantem Supermarkt gewährleisten - Ein Architekt plant einen neuen Supermarkt und führt die erforderlichen Nachweise gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) durch. Der Supermarkt umfasst normal beheizte Verkaufsräume und niedrig beheizte Lagerräume. Wie ist der Mindestwärmeschutz definiert? Auf welche anerkannten Regeln der Technik bezieht sich die EnEV 2009? Welche Temperaturdifferenz ist unter „wesentlich niedrig“ zu verstehen? Welche Wände müssen den Mindestwärmeschutz einhalten? Müssen die Trennwände zwischen den Verkaufsräumen und den Lagerräumen sowie zu den unbeheizten Räumen und gegen die Außenluft die Anforderungen zum Mindestwärmeschutz einhalten?

Stromverbrauch im Verbrauchausweis für Berufsbildungs-Zentrum berücksichtigen - Der Auftraggeber hat dem Aussteller die Daten für den Verbrauch an elektrischem Strom und Gas vorgelegt. Im Lehrbetrieb des Berufsbildungszentrums demonstrieren die Dozenten jedoch auch den praxisnahen Gebrauch von verschiedenen Maschinen und Geräten. Bei diesen Vorführungen verbrauchen diese Maschinen und Geräte jedoch Strom und tragen damit zum Gesamtstromverbrauch des Gebäudes bei. Der Fachmann fragt uns, ob er den Stromverbrauch dieser Maschinen und Geräte bei der Erstellung des Verbrauchsausweises aus dem Gesamtverbrauch herausrechnen muss.

Energieausweis Nichtwohnbau: Kühlenergiebedarf bei moderater Kühlung mit Betonkernaktivierung berechnen - Den Primärenergiebedarf für das Kühlsystem und die Kühlfunktion der raumlufttechnischen Anlage muss der Fachmann nur dann bilanzieren, “wenn für das Gebäude oder eine Gebäudezone für den Kühlfall der Einsatz von Kühltechnik und eine durchschnittliche Nutzungsdauer für Gebäudekühlung auf Raum-Solltemperatur von mehr als zwei Monaten pro Jahr und mehr als zwei Stunden pro Tag vorgesehen sind”. Kann man aus diesen Anforderungen der EnEV 2009 schließen, dass bei einer moderaten Kühlung auf 26°C - zum Beispiel mit einer Betonkernaktivierung – der Fachmann den Kältebedarf der entsprechenden Zone nicht in der Bilanzierung gemäß EnEV berücksichtigen muss?

Umbau eines Bestandsgebäudes zu einer Schule: Flachdach gemäß EnEV 2007 sanieren - Ein Architekt hat die Anfrage eines Eigentümers erhalten. Ein Bestandsgebäude soll saniert und als Schule umgenutzt werden. Das Flachdach soll teilweise mit Sanierungsbahnen ausgebessert werden und - mit Gehwegplatten neu belegt - den künftigen Schülern als Pausenhof dienen. Wie sollte der Architekt bei den vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) beachten?

 
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   Melita Tuschinski, Dipl.-Ing. UT Austin, Freie Architektin, Stuttgart