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EPBD: Novelle der EU-Gebäuderichtlinie Home | > EPBD | > EPBD 2010 | 12.10.2017

EU-Gebäuderichtlinie auf dem Weg:
Höhere Energieeffizienz und niedrigere Kosten

Melita Tuschinski, Dipl.-Ing./UT, Herausgeberin EnEV-online.de

© Foto: Sven Hoppe - Fotolia.com


Kurzinfo:
Am Mittwoch, dem 11. Oktober 2017, hat der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des Europäischen Parlaments beschlossen, den Fokus der novellierten EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) auf die Energie- und die Kosteneffizienz bei der Sanierung bestehender Gebäude in der EU zu lenken, als Teil des Pakets "Saubere Energie für alle Europäer".

Die Schwerpunkte auf einen Blick:

  • Sanierung zu energieeffizienteren Gebäuden,

  • unterstützende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge in Neubauten,

  • eine bessere Überwachung der Energieeffizienz von Gebäuden zur Kostensenkung.

Der Industrie- und Energieausschuss hat neue Maßnahmen verabschiedet die sichergestellt sollen, dass bis 2050 alle neuen Gebäude in der EU so energieeffizient wie möglich sind.

Gebäudesanierung vorantreiben

Die Abgeordneten sprechen sich für eine klare Strategie aus, die sowohl öffentliche als auch private Gebäude bis 2050 energieeffizient machen soll. Sie schlagen vor, für 2030 und 2040 Zwischenziele. Diese sollen der Energieeinsparung dienen sowie messbare Fortschrittsindikatoren für die Bewertung einzuführen. Neubauten sollen zur Senkung des Gesamtenergieverbrauch in der EU beitragen und die gesetzten Effizienzziele erreichen.

Elektromobilität

Infrastrukturen für Elektrofahrzeuge müssen sowohl in allen Neubauten als auch bei größeren Sanierungen gewährleistet werden, beispielsweise für die elektrische Aufladung. In bestehenden Gebäuden mit über 10 Parkplätzen sollen die Aufladestationen hinzugefügt werden.

Energieleistung überwachen

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben der Verwendung eines Messwerkzeugs genannt "Smartness Indicator" zugestimmt. Dieses soll den Energieverbrauch reduzieren, indem das Gebäude an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst wird. Als dringlich erachten die Abgeordneten auch Standards, die sicherstellen sollen, dass die Innenräumen und Luftqualität im Gebäude der Gesundheit der Nutzer zuträglich sind.

Die Nächste Schritte

Es wird erwartet, dass die informellen Verhandlungen mit den EU-Ministern unverzüglich beginnen, sobald das Plenum das für die Oktober-II-Tagung in Straßburg vorgesehene Verhandlungsmandat gebilligt hat.
 

Fakten-Überblick:

  • Gebäude verbrauchen die meiste Energie in Europa und benötigen 40 Prozent der Endenergie.

  • Etwa 75 Prozent der Gebäude sind energieeffizient und je nach Mitgliedstaat werden nur 0,4 bis 1,2 Prozent jedes Jahr erneuert.

  • Die Baubranche erwirtschaftet etwa 9 Prozent des europäischen Bruttoinlandproduktes (BIP) und umfasst 18 Millionen Arbeitsplätze.

Fazit des Berichterstatter Bendt Bendtsen:

"Wir haben eine solide Mehrheit im Parlament erreicht, um die Renovierung von Energieeffizienz zu fördern. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Mitgliedstaaten ein klares Engagement zeigen und konkrete Maßnahmen in ihrer langfristigen Planung ergreifen. Dazu gehört die Erleichterung des Zugangs zu Finanzinstrumenten, die Anleger darauf hinweisen, dass Renovierungsmaßnahmen in Bezug auf Energieeffizienz vorrangig sind und es den öffentlichen Behörden ermöglicht wird, in gut funktionierende Gebäude zu investieren. "

-> Dokumente: Nr. 5 "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden"

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